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<  Smalltalk  ~  Superhelden - Woer kommt die Faszination?

BeitragVerfasst: 02.09.2012, 01:01
BenutzeravatarModeratorModeratorBeiträge: 7401Wohnort: LübeckRegistriert: 09.09.2007, 18:31
Ja, der Titel sagt eigentlich alles. Woher kommt die Faszinination von Superhelden? Was denkt ihr darüber? Was macht einen SUperhelden für euch aus? Wer sind eure LIeblingshelden und warum?



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"Ich habe selten einen Film gesehen, der so konsequent auf alles scheißt, was einen FIlm langweilig macht."
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BeitragVerfasst: 02.09.2012, 08:36
BenutzeravatarSite AdminSite AdminBeiträge: 7689Wohnort: HamburgRegistriert: 05.09.2007, 08:46
MamoChan hat geschrieben:
Ja, der Titel sagt eigentlich alles. Woher kommt die Faszinination von Superhelden?


Irgendwo hatte ich da mal ein ganz nettes Video zu,hmmm bei Gelegenheit mal suchen!
Ich denke es kommt daher,das für die meißten Helden nichts "unmöglich" ist,
sie können Dinge,die wir als normale Menschen nicht können und wenn sie keine
übermenschliche Kraft besitzen,sind sie in anderer Form irgendwie priviligiert!

MamoChan hat geschrieben:
Was denkt ihr darüber? Was macht einen SUperhelden für euch aus?


Unterschiedlich,es gibt ja auch die sogenannten Antihelden wie Lobo,Hitman(DC) oder Punisher,Deadpool(Marvel) um nur ein paar zu nennen,die benehmen sich natürlich nicht ganz so Heldenhaft,stehen aber ein Stück weit auf der "guten Seite"!

Es gibt viele Faktoren die einen Helden ausmachen,zB wie ist er aufgewachsen,bzw unter welchen Umständen!Etc...

Das Helden aber nicht immer Helden sind,und nur nach vorne hin die "Helden" miemen,im Hintergrund aber ganz schöne Dreckssäcke sind,zeigt sehr gut die
Reihe "the Boys
BildBild

(bei interesse,die Bände gibt es auch in deutsch )

MamoChan hat geschrieben:
Wer sind eure LIeblingshelden und warum?


1.Ganz klar Batman,er war der erste mit dem ich als Zwerg zu tun bekam,
die Faszination das er der "einzige Held" ohne Superkräfte war und sich ganz auf sich selbst und seine Gadgets verlassen mußte kam erst ein wenig später :fies
Naja und er hat natürlich coolsten Gegner den man haben kann!
(und der ist auch noch witzig)

2.Flash,keine Ahnung den fastest Man "alive" fand ich schon immer cool,das ganze hat allerdings damals mit dem Tod von Barry Allen stark nachgelassen,
was ich immer recht cool fand das Barry der einzige Held war der wohl nie wirklich von den Toten auferstehen wollte,naja das hat sich ja nun auch vor ein paar Jahren geändert :shakehead

3.Spider-Man,der hat mit Abstand die coolste Frau im Comic-Universum :fies
Naja ansonsten hat Peter Parker natürlich irgendwie alles an Problemen mit den man sich als Teenager damals gut identifizieren konnte!

4.Punisher,kein (Anti)Held ist so tragisch und cool wie der Punisher!
Hat sehr viele schöne Geschichten zu Tage gebracht,naja bis Marvel nichts mehr eingefallen ist und das passierte was dann eigentlich immer mit einem Helden passiert,einmal "Hell and Back im Engelmodus" bitte.... :wall
Heute gehts dann wieder!

5.Lobo/Hitmann ...die dürfen sich den 5.Platz teilen...jeder auf seine weise :keks

Den patriotisten Captain mochte ich auch immer sehr...ich wollte aber keine TopTen aufschreiben ;)


So Mamo,its your turn :keks



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BeitragVerfasst: 02.09.2012, 17:54
BenutzeravatarModeratorModeratorBeiträge: 7401Wohnort: LübeckRegistriert: 09.09.2007, 18:31
Exy hat geschrieben:


So Mamo,its your turn :keks



Ok, dann schauen wir mal. Was macht für mich die Faszination von Superhelden aus? Zum einen ist es wohl die bereits angesprochene Tatsache, dass sie in der Lage sind Dinge zu tun, die normalen Menschen unmöglich sind. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt stark wie Superman oder He-Man zu sein? Sich wenn man auf dem Schulhof Haue bekommen hat in ein superstarkes grünes Monster zu verwandeln, das seine Peiniger mit lautem Gebrüll durch die Luft wirbelt? Oder aber wie Superman durch die Luft zu fliegen? Das dürfte wahrscheinlich die Superkraft sein, die mich am meisten reizen würde, wenn man sich eine aussuchen dürfte.
Also wie schon gesagt, es ist wohl die Tatsache, dass sie die Dinge tun können, die wir alle gerne könnten. Außerdem stellen die reinen Helden einfach ein Ideal dar, sie zeigen das Beste in uns allen.
Noch besser kommen diese Elemente dann zum Tragen, wenn der jeweilige Held greifbarer wird, indem man zeigt, dass er nur ein Mensch ist, mit Fehlern wie wir alle. Am besten dürfte das bei Spider-Man funktioiert haben. Trotz seiner Fähigkeiten und Kräfte ist er jederzeit greifbar. Er wirkt real, ganz so als könnte jeder von uns zum Superhelden werden, sollte man nur das Glück haben derartige Kräfte zu erhalten. Bei ihm wurde auch sehr schön gezeigt, dass es nicht die Kräfte sind die ihm zum Helden machen, aber dazu später mehr.
Für mich persönlich kommt noch ein anderer Aspekt hinzu, der aber auch im Kontrast zum vorherigen Punkt steht. Anstatt die Helden menschlicher zu machen, kann man sie auch weiter entfremden. Bei Superman wurde beides geschafft, aber auch dazu später mehr. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, oder ob es bei anderen Menschen auch so ist, aber bei einigen echten Superhelden habe ich dieses Gefühl eines übermenschlichen Beschützers. Vielleicht ist es eben diese Sehnsucht, die viele Menschen Trotz in der Religion suchen lässt, und die halt auch im Medium Comic bei Superhelden zum Tragen kommt. Der Gedanke, dass gottgleiche Wesen über uns Wachen und uns beschützen. Ich bin ganz ehrlich, ich liebe diese Momente, wenn in Comics, Filmen, whatever die Kacke so richtig am Dampfen ist, man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen, und dann *BAM* kommt der Auftritt des Superhelden. Es ist egal, ob er nun Unterwäsche über den bunten Strumpfhosen trägt, in diesem Moment sieht man nur den Auftritt des (Super)-Helden und hat dieses "Alles wird Gut"-Gefühl. Als Beispiel sei einmal die Szene aus "Superman Returns" genannt, in der er das Flugzeug vor dem Aburz bewahrt.
https://www.youtube.com/watch?v=7xiwISr ... page#t=44s
Die Passagiere sind in Panik, das Flugzeug stürzt ab, Superman ist bereits vor Jahren spurlos verschwunden, also haben sie keine Hoffnung mehr. Sie wissen, ihr Ende ist gekommen, sie haben mit ihrem Leben abgeschlossen. Man spürt die ANgst der Passagiere, ihre Verzweiflung. Und dann sieht Lois Lane einen kurzen Schatten vorbeifliegen, und weiß nicht, ob sie es sich eingebildet hat oder ob es tatsächlich sein kann. Und dann taucht Superman das erste Mal im Film auf, begleitet von dieser bombastischen Musik. Wie liebe ich diesen Moment des Films.
Ähnlich sind die ersten Sekunden des folgendes Clips aus Superman II. Die Kryptonier haben die Erde erobert, verursachen Panik und zerstörung und von einem Erlöser keine Spur. Das ist der Hintergrund, und dann kommt der große Auftritt:

Ähnliche Momente gab es oftmals auch in der Hulk-TV-Serie, aber leider waren diese Momente in Hulks Kinoauftritten weniger stark ausgeprägt. Eine meiner Lieblingsverwandlungen ist noch immer die allererste Verwandlung von David Banner. Ein wunderbarer Moment und wrklich ganz großes Kino. Nach seinem missglücktem Experiment ist er stinksauer und man spürt wie sich sein Zorn immer weiter aufbaut, bis er einen Unfall hat und den Reifen wechseln muss. Wie geil ist dieser Augenblick, wenn man zum allerersten Mal sieht, wie er sich verwandelt. Plötzlich erlebt man dieses "Oh mein Gott, jetzt passiert es!"-Gefühl, in der zum allerersten Mal diese gewaltige Kraft entfesselt wird. :god

Keiner der Kino-Auftritte von Hulk konnte für mich dieselbe Kraft vermitteln, wie es diese Szene getan hatte.

Für mich war es immer wichtig bei SUperhelden diese enorme Kraft zu spüren. Sie waren stark und nahezu unbesiegbar. Inzwischen mag ich es, wenn sie Schwächen haben, seien es jetzt DInge wie Kryptonit oder gelbe Bleistifte oder aber ganz realistische Dinge, die sie einfach menschlich machen. Ob das wirklich eine Schwäche ist, sei mal dahingestellt, denn oft sind es gerade diese Eigenschaften, aus denen sie ihre eigentliche Stärke ziehen.
Aber ich weiche vom Thema ab. Früher als Kind mussten Superhelden für mich einfach unfehlbare Übermenschen sein, zu denen man aufsehen kann. Sie hatten keine Schmerzen, wurden nie besiegt. Für erwachsene Leser mag das Langweilig sein, aber als Kind wollte ich nicht, dass "meine" Helden derartige Schwäche zeigen. Sie hatten gefälligst unbesiegbar zu sein. Wenn einer von ihnen dann mal augeknockt wurde, konnte ich das überhaupt nicht ab. Je lieber ich den Helden mochte, desto mehr verärgerte es mich. Ging Superman K.O. mochte ich das nicht sehen, den Film "Das Geheimnis des Zauberschwertes" mochte ich stellenweise gar nicht, weil He-Man, "mein" Über-Held schlechthin in dieser Zeit zu oft etwas auf die Mütze bekam und oftmals bewustlos in der Ecke lag. Nee, sowas konnte ich als Kind nicht ab.
Anders war es dann wieder bei weiblichen Superhelden. Dort hatte ich nicht nur keine Probleme damit, sondern fand es sogar gut. Gingen Wonder Woman oder Supergirl K.O. ging es mir nicht sonderlich nahe. Ich fand es sogar gut, weil dann ein anderer Held kommen konnte, um sie zu retten. :engel
Dieses erwähnte Übermensch-Superhelden-Beschützer Gefühl hatte ich auch hauptsächlich bei männlichen Superhelden. Bei Superheldinnen trat es bedeutend seltener auf. Das erste Mal war es bei She-Ra und später nochmal bei Xena und noch ein wenig später bei Sailor Moon. Ich denke bei diesen Dreien trat dieses Superhelden Gefühl am deutlichsten hervor.
Ansonsten hatte ich als Kind imer eher das Gefühl, dass Superheldinnen eigentlich nur hübsch aussehen mussten,
Spoiler: anzeigen
und möglichst einen geilen Arsch und dicke Titten haben. :engel :engel :engel Deshalb fand ich als Kind auch Firestar aus "Spider-Man and his Amazing Friends" gut. Und auch Rogue aus dem X-Men Cartoon war mir damals eigentlich nur wegen ihres Sexy ausehens aufgefallen. :engel :schaem


So, nun ist der Text doch bedeutend länger geworden. Ich mach mal ein wenig Pause und schreibe dann später was zu Anti-Helden und auch meinen Lieblings(super)helden, denn sonst liest es ja doch eh keiner. :engel :baeh



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BeitragVerfasst: 02.09.2012, 18:30
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Ich mag den Spoiler :eg :fies



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BeitragVerfasst: 02.09.2012, 19:55
BenutzeravatarModeratorModeratorBeiträge: 7401Wohnort: LübeckRegistriert: 09.09.2007, 18:31
:engel



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BeitragVerfasst: 09.09.2012, 17:21
Benutzeravatarhirnfressender Zombiehirnfressender ZombieBeiträge: 686Registriert: 06.07.2009, 16:10
Ich glaube den Spoiler können wir alle nachvollziehen ^^

Meine gezeichneten Sexikonen aus der Kindheit waren wohl April aus Saber RIder, April O'Neil aus Turtles und auch Rogue von den X-Men hatte was ^^

Aber um die Frage des Threadtitels zu beantworten: Keine Ahnung! Zumindest in meinem Fall. Ich denke ich mochte die Superhelden nur wegen den Stories, es war einfach faszinierend. Als Kind habe ich mir um sowas wie Schwächen der Helden usw keine Gedanken gemacht, das interessierte mich um ehrlich zu sein gar nicht.

@ Mamo, bei dem Punkt von Superman Returns, wo er das erste mal auftaucht, stimme ich dir übriegns zu, das ist immer nen Gänsehaut Moment für mich.

Der geilste Hulk Moment ist für mich aber im Avengers FIlm, als er sich vor dem großen Kamp verwandelt.

Spoiler falls jemand den Film noch nicht geguckt hat!


Spoiler: anzeigen
Als die Avengers Truppe da steht und nciht so recht weiß wie die das riesige Vieh besiegen sollen und dann froh sind als Banner auf nem Motorrad angedackelt kommt. Dann gibts ne kurze Unterhaltung und im Hintergrund kommt das riesen Ding angeflogen und Banenr sagt "Das ist mein Geheimnis, ich bin immer wütend" und Verwandelt sich in dem Moment gewollt in den Hulk und haut das fliegende Ding mit einem Schlag zu Brei. Bei der Szene hatte ich im Kino irgendwie Gänsehaut, das kam total geil rüber fand ich.



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